Aktuell

Aktuell

separator

Süssholz

«Hommage à la Femme»

Die Vielschichtigkeit der Frau, ihr äusseres wie inneres Wesen, faszinieren und beschäftigen Stefan Gort schon seit einigen Jahren. Die Jahre 2015-2016 galten in Stefan Gorts Schaffen der Widergabe von filigraner Schönheit in feinster Bewegung. Der Künstler schuf grazile Frauengestalten, welchen in der erstarrten Bewegung und durch die in Farbe gestalteten Kleider- und Gesichtszüge eine idealisierte Charaktere darstellten. Diesen extremen Bruch mit seinem vorherigen Schaffen hatte Stefan Gort benötigt, um beim Thema «die Frau» fundiert Fuss zu fassen. Der Künstler wollte sich detailliert und konsequent realitätsnah-figural, mit der Wiedergabe der Frau befassen. Dabei arbeitete er auch in dieser Phase nicht auf der Basis, dass er sich zu Beginn einen spezifischen Frauentypus vorgab, den es in der jeweiligen Skulptur zu erfassen galt. Vielmehr bildeten 2015 vor allem «zufällige Fundstücke», anonymer Fotografien aus den Medien, den Schaffensauslöser, auf dessen Basis er nach einem passenden Holz suchte und sich danach durch Holz und Intuition zur finalen Frauenskulptur leiten liess. Im Laufe von 2016 wurde dann die Toggenburger Tänzerin Marula Rigolo Eugster zur Hauptinspirationsquelle.

weiterlesen…
Flyer herunterladen

ROOM 105 GRUPPENAUSSTELLUNG

Eine Reverenz. Eine Huldigung. An die Kunst und die Künstler von widmertheodoridis. ‘Room 105’ lokalisiert die Galerie als Topos, in welchem Künstler für eine beschränkte Zeit zu Gast sind, bevor sie diesen für den Nächsten wieder frei räumen. Was diesen Raum, die Galerie und ihr Programm auszeichnet und prägt, lässt sich jetzt an den über hundert Werken ablesen. Ja, (k)eine Retrospektive – vormals durch die Linearität der Zeit getrennte Exponate berühren sich in der Ausstellung und fügen sich so zu einem grossen Ganzen zusammen. Panta rhei!

 

Für Room 105 machen wir einen Zeitreise bis ins Jahr 2005 als die Galerie gegründet wurde. Springen nochmals in den Fluss und lassen uns mit wachem Auge treiben. Wohin, dass wird sich noch zeigen. Denn diese Ausstellung wird die letzte an diesem Standort sein. Aber nicht die Letzte – was fliesst, bleibt.